Diamantbohrkrone & Kernlochbohrer lasergeschweißt online kaufen

Unsere Diamantbohrkronen eignen sich bestens zur Bearbeitung von allen harten und mineralischen Baustoffen wie z.B. Ziegel, Asphalt, Kalksandstein, Beton oder Stahlbeton. Unsere Diamantbohrkronen weren ausschließlich lasergeschweißt und ist somit präziser, langlebiger und robuster als Diamantbohrkronen mit gelöteten Segmenten. Bei  Bohrkrone mit gelöteten Segmenten kann eine zeitweilige Unterbrechung der Kühlung zu einer Erhitzung der Segmente mit der Folge des Herauslösens führen. Dies ist bei unseren  lasergeschweißten Bohrkronen nicht der Fall. Ihr Grundkörper besteht aus hochfesten Metall, welches an der Oberseite der Diamantbohrkrone verschlossen und mit einem Anschluss versehen wird. Der Anschluss unserer Diamantbohrkrone kann, je nach Kundenwunsch, auf die eingesetzte Kernbohrmaschine angepasst werden.

Unsere Diamantbohrkrone besitzt standartmäßig einen 1 1/4 Zoll oder einen M16 Anschluss. An der Unterseite der Diamantbohrkrone werden hochfeste Diamantsegmente angebracht. Diese werden vom weltweit größten Hersteller für Diamantsegmente speziell für unsere Diamantbohrkrone gefertigt.

Durch die sehr hohe Qualität der von uns eingesetzten Materialien, der präzisen Verarbeitung unseres Grundkörpers sowie der hohen Rundlaufgenauigkeit erreicht unsere Diamantbohrkrone extrem hohe Standzeiten und ist somit wirtschaftlicher als eine Diamantbohrkrone von anderen Herstellern. Unsere Diamantbohrkrone wird für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt wie z.B. für Rohrdurchführungen, Kernbohrungen in Stahlbeton oder Aussparungen beim Fassaden- bzw. Treppen- und Küchenbau. Die Diamantbohrkrone wird in der Regel mit Wasser gekühlt, das gleichzeitig zum Austrag des Schnittguts dient.

In unserem Shop finden Sie aber auch Diamantbohrkronen mit Turbosegmenten zur Trockenbearbeitung. Der Durchmesser unserer Diamantbohrkrone reicht von 42mm bis 500mm. Die Standartlänge unserer Diamantbohrkrone für den Nassschnitt liegt bei 450mm, die für den Trockeneinsatz bei 180mm.

Grundsätzlich kann unsere Diamantbohrkrone je nach Kundenwunsch in allen Durchmessern und Längen produziert werden. Wichtig ist dabei, dass beim Einsatz unterschiedlicher Kernbohrdurchmesser die Drehzahl angepasst wird. Dies ist bei allen unseren Kernbohrmaschinen der DKB-Serie stufenlos möglich. Durch die präzise Einstellung der Drehzahl an der Kernbohrmaschine sowie der richtigen Wassermenge kommt unsere Diamantbohrkrone in den Selbstschärfebereich und erreicht so maximale Standzeiten.

Sollten Sie einmal Probleme mit einer Bohrkrone haben, kann dies verschiedene Ursachen haben. Wir haben für Sie die Lösungen zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben, bohren Sie einfach nach!
 

Problem Ursache Lösung
Das Werkzeug schneidet nicht! Die Bohrkrone bzw. die Diamanten an der Bohrkrone sind stumpf. Schärfen Sie das Werkzeug, indem Sie in einem abrasivem Material bohren (z.B. Sandstein).
  Das Material ist zu hart für das gewählte Diamantwerkzeug. Passen Sie die Wahl des Werkzeugs an das zu bohrende Material an.
  Die Drehzahl ist zu hoch. Passen Sie die Drehzahl beim Bohren an.
  Die Kühlmittelzufuhr ist zu hoch und führt zum Aquaplaning der Bohrkrone. Verringern Sie die Kühlmittelzufuhr. Ist das austretende Kühlwasser milchig, ist diese richtig eingestellt.
  Der Bohrständer hat einen zu großen Spiel in der Führung des Vorschubschlittens. Stellen Sie den Spiel zwischen Vorschubschlitten und Führungssäule nach.
  Der Anpressdruck auf die Bohrkrone ist zu gering. Erhöhen Sie den Anpressdruck auf die Bohrkrone.
  Der Bohrständer ist schlecht befestigt. Prüfen Sie die richtige Befestigung des Bohrständers.
  Der Motor der Bohrmaschine ist zu schwach. Passen Sie die Motordrehzahl des Bohrmotors dem Durchmesser der Bohrkrone an.
Der Verschleiß der Diamantsegmente ist zu hoch! Die Kühlung der Bohrkrone ist nicht ausreichend. Korrigieren Sie die Menge der Kühlflüssigkeit.
  Die Drehzahl ist zu niedrig. Korrigieren Sie die Drehzahl.
  Die Vorschubgeschwindigkeit ist zu hoch. Verringern Sie die Vorschubgeschwindigkeit.
  Das Material ist härter als vorgesehen. Wählen Sie ein Werkzeug, das für das zu bohrende Material geeignet ist.
  Die Motorleistung ist zu hoch für die Bohranwendung. Passen Sie die Motordrehzahl dem Bohrdurchmesser an.
  Zu viel Spiel im Gesamtsystem, was zu Vibrationen führt. Prüfen Sie alle Einstellungen und Befestigungen der Kernbohreinheit.
Der Verschleiß des Stahlrohrs des Bohrers ist zu hoch! Die Maschine ist schlecht verankert. Verankern Sie den Bohrständer sorgfältig.
  Die Kernbohreinheit ist schlecht eingestellt. Das Spiel in der Führung des Schlittens ist zu groß. Die Motorwelle oder Adapter ist außer Betrieb. Stellen Sie die Kernbohreinheit korrekt ein und ersetzen Sie alle verschlissenen Teile bzw. alle Teile mit zu großem Spiel.
  Die Bohrkrone ist verbogen. Benutzen Sie keine verbogenen Werkzeuge.
  Der Bohrer ist nicht korrekt an der Bohrmotoraufnahme befestigt. Prüfen Sie, ob der Bohrer korrekt in der Motorachse ausgerichtet ist.
  Im Bohrloch befinden sich Metallfragmente. Die Materialstücke werden nicht durch die Kühlung entfernt. Entfernen Sie alle Metallstücke aus dem Bohrloch. Erhöhen Sie die Menge der Kühlflüssigkeit und das Loch sorgfältig zu reinigen und alle noch darin verbleibenden Stücke heraus zu spülen. Passen Sie die Menge der Kühlflüssigkeit an, diese sollte milchig sein.
Im Bohrloch befinden sich gebrochene Segmente! Bei einer Bohrkrone mit gelöteten Segmenten hat die zeitweilige Unterbrechung der Berieselung zu einer Erhitzung der Segmente mit der Folge des Hauslösens geführt. Prüfen Sie die korrekte Kühlung der Bohrkrone.
 
Verwenden Sie lasergeschweißte Bohrkronen.
  Die Bohrkrone hat durch Stahl oder lose Stücke Stöße im Loch erhalten und dadurch wurden die Segmente zerstört. Lösen Sie die Bohrkrone vom Bohrmotor. Entfernen Sie alle im Bohrloch befindliche Teile wie Stahl, Segmentestücke und Material bevor eine neue Bohrkrone eingeführt wird. Wenn Segmentstücke im Loch verbleiben, besteht die Gefahr, dass diese auch eine neu Bohrkrone sehr schnell beschädigen.
  Die Drehzahl ist zu hoch. Dies hat eine Erhitzung der Segmente zur Folge. Setzen Sie das Werkzeug außer Betrieb und ersetzen oder reparieren Sie die Bohrkrone. Passen Sie die Drehzahl an.
  Die Geschwindigkeit beim Starten war zu hoch. Bohren Sie immer vorsichtig an und passen Sie dann allmählich die Geschwindigkeit an.
  Die Bohrkrone ist heruntergefallen. Die Bohrkrone nicht auf den Boden fallen lassen, da hierbei Risse in den Segmenten auftreten können.
Das Werkzeug ist im Loch verklemmt! Lose Teile sind zwischen dem Bohrkern und dem Rohr der Bohrkrone verklemmt (Stahl, Materialstücke, usw.). Ein Längseisen wurde angebohrt, dieses  hat sich beim Bohren verschoben und blockiert die Bohrkrone. Lösen Sie die Bohrkrone vom Bohrmotor. Bewegen Sie die Bohrkrone mit einem Maulschlüssel in beide Richtungen, bis sie frei ist.
  Der Freischnitt der Segmente hat sich verringert. Prüfen Sie den Freischnitt der Segmente. Ist dieser zu gering, so muss das Werkzeug ausgetauscht werden.